Professionelle Reinigung seit 2006

Wie wirkt sich Corona und Lockdown auf Messie Syndrom aus?

Kategorie: Ratgeber | 28.12.2020

Ein Team von Putzleuten reinigt ein Messie Haus welches extrem verschmutzt ist.
  1. Was versteht man unter dem Messie Syndrom?
  2. Wie und warum wird man zu einem Messie
  3. Steigt das Risiko zum Messie durch Corona und Lockdown?
  4. Messie Hilfe: Was tun, wenn im Freund- oder Familienkreis ein Messie lebt?
  5. Hilfe beim Entrümpeln – es ist noch nicht an der Zeit
  6. Wo findet ein Messie Hilfe?
  7. Wo finden Angehörige von Messies Hilfe?
  8. 10 Tipps zum Schutz um nicht wieder zum Messie zu werden

1. Was versteht man unter dem Messie Syndrom?

Wenn jemand es schwierig findet, Sachen unabhängig von ihrem tatsächlichen Wert wegzuwerfen oder sich von ihnen anderweitig zu trennen, könnte diese Person an Messie Syndrom leiden. Das Verhalten hat negative Auswirkungen - emotional, physisch, sozial, finanziell und sogar gesetzlich - auf die Person und etwaige Angehörige. 

Bei Messie Syndrom haben wir jemanden, der viele Gegenstände sammelt und aufbewahrt, auch Dinge, die für die meisten Menschen nutzlos oder nur von geringem Wert sind. Diese Gegenstände führen zu einer vermüllten Wohnung. Sie verursachen Probleme oder sogar Schäden bei üblichen alltäglichen Aktivitäten. Messie sammeln Zeitungen, Zeitschriften, Papier- und Plastiktüten, Pappkartons, Fotos, Haushaltswaren, Lebensmittel und Kleidung. 

Derzeit glauben Forscher, dass Messie Syndrom 1 von 50 Menschen betrifft, aber es kann bis zu 1 von 20 sein.

2. Wie und warum wird man zu einem Messie?

Es liegt an drei Sachen: Persönlichkeit, Familiengeschichte und Stress. Viele Menschen mit diesem Syndrom sind nicht entscheidungsfreudig. Ein Familienmitglied mit Messie Syndrom zu haben macht es wahrscheinlicher, dass Sie auch zu einem Messie werden. 

Einige Menschen entwickeln die Störung, nachdem sie ein stressiges Ereignis erlebt haben, bei dem sie Schwierigkeiten hatten, z.B. den Tod eines geliebten Menschen, Scheidung oder den Verlust von Sachen bei einem Brand.

3. Steigt das Risiko zum Messie durch Corona und Lockdown?

Messie Syndrom wird heute als eine Störung mit einer wesentlichen Prävalenz von 2–5 Prozent angesehen. Dies Verhalten kann sich sowohl bei Zwangsstörungen als auch bei Messie Syndrom durch Corona stärken. Die Angst kann nach der Quarantäne und dem Lockdown als Reaktion auf die Pandemie zunehmen. 

Messie lagern Medikamente zur symptomatischen Behandlung der Grippe wie Analgetika sowie entzündungshemmende und antivirale Medikamente. Es kann zu Versorgungsengpässen und sogar Unruhe führen. Patienten mit echten Bedürfnissen können keinen Zugang zu notwendigen Mitteln haben. Die Lagerung von Gütern wie Masken, Seifen und Desinfektionsmitteln kann Messie Syndrom verschärfen und zu Panikeinkauf führen. Während des Lockdowns sind Menschen häufiger allein und sozialer Kontakt sowie Routine fehlt. 

Sie stehen spät auf, gehen ins Büro nicht, und dürfen keinen Sport machen, denn Fitnessstudios sind geschlossen. Eine verwahrloste Wohnung kann nur der Anfang der Probleme sein.

4. Messie Hilfe: Was tun, wenn im Freund- oder Familienkreis ein Messie lebt?

Nur etwa 15% der Messie erkennen, dass ihr Verhalten irrational und problematisch ist. Wenn Sie sich Sorgen um einen Messie machen, den Sie lieben, nehmen Sie wahr: Sie können ihn nicht dazu zwingen, plötzlich kein Messie mehr zu sein. 

Sie können ihn unterstützen und dazu ermutigen, Messie Hilfe zu suchen und bekommen, die Wohnung oder das Haus durch eine Messie Reinigung mit einem ersten Schritt zu wagen und langfristig durch Routinen gegen den inneren Drang positiv anzukämpfen.

Messie Reinigung Badezimmer vorher

Entrümpelung und Reinigung eines extremen Messie Haus

In diesem extremen Messie Haus wurde auf 2 Etagen gesammelt und gehortet. Das Team war 2 Tage nur mit der Entrümpelung beschäftigt bevor es mit der Reinigung beginnen konnte. Dieser besondere Fall von Messie Syndrom ist sehr traurig und stellt nicht nur die Angehörigen vor eine Mammut Aufgabe.

7. Muss ich Flecken vorbehandeln?

Ein frischer Fleck lässt sich immer besser entfernen als ein alter. Doch wie kriege ich den Fleck raus, wenn ich ihn erst Stunden oder Tage später entdecke? Dann ist es ratsam, den Fleck vor der Reinigung erst einzuweichen. Zunächst ist es wichtig, einzugrenzen, um welche Art von Fleck es sich handelt. Je nach Fleck gibt es verschiedene Hausmittel, die sich gut für das Vorbehandeln eignen. 

Bei Kaffee oder Cola eignet sich beispielsweise Rasierschaum. Nach 10 Minuten Einwirkzeit kann dieser vorsichtig abgetupft werden. Bei Fettflecken ist es hingegen wichtig, dass das Fett zunächst aufgesogen wird. Dafür einfach ein wenig Backpulver oder Speisestärke auf den Fleck streuen, leicht einarbeiten und nach ca. 30 Minuten mit dem Staubsauger absaugen. 

Anschließend mit etwas Wasser und fettlösendem Spülmittel den Rest abwischen. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie die Reinigung vorab an einer wenig sichtbaren Stelle testen. Nicht jeder Bezug eignet sich gleich gut für die verschiedenen Hausmittel und insbesondere bei teuren Polstermöbeln sollte die Reinigung immer einem Profi überlassen werden. 

Bei einer professionellen Polsterreinigung wird mithilfe einer speziellen Shampoonierung und Sprühextraktion gearbeitet. Die Details hierzu lesen Sie unter 2. Wie wird eine Couch professionell gereinigt? Fragen Sie daher im Zweifel immer vorab einen Profi, bevor Sie mit der Behandlung der Flecken beginnen.

8. Wie lange braucht die Couch zum trocknen?

Zur Vermeidung neuer Flecken oder unangenehmer Gerüche ist es wichtig, dass die Couch vor der ersten Benutzung nach der Reinigung komplett getrocknet ist. Die Dauer hängt neben dem Material auch von der Jahreszeit ab. So dauert es je nach Temperatur im Winter beispielsweise länger als im Sommer. 

Im Schnitt kann jedoch von einer Trocknungszeit von 6 – 12 Stunden ausgegangen werden.

9. Sind die verwendeten Reinigungsmittel schädlich für Kinder oder Haustiere?

Für die Polsterreinigung gibt es zahlreiche verschiedene Reinigungsmittel. Doch viele enthalten Chlor und können zu Hautreizungen führen. Insbesondere in Haushalten mit Kindern und Haustieren ist daher Vorsicht geboten. 

Bei einer professionellen Polsterreinigung werden hingegen nur Reinigungsmittel verwendet, die für Kinder und Haustiere unbedenklich sind. Zudem sind diese meist biologisch abbaubar.

10. Was ist, wenn der oder die Flecken nicht rausgegangen sind?

Wie bei jeder Reinigung gibt es natürlich leider keine Garantie, dass die Couch oder die einzelnen Polster anschließend komplett fleckenfrei sind. Bei der Polsterreinigung gilt es den optimalen Mittelweg zu finden. Das Ziel ist es immer, den Fleck möglichst komplett zu entfernen – egal ob mithilfe von Hausmitteln oder durch eine professionelle Polsterreinigung. 

Wichtiger ist es aber, dass die Couch auch nach der Reinigung noch unversehrt ist. Vor allem viele Hausmittel sind sehr scharf und können bei der Reinigung die Fasern des Sofas verletzen. Es sollte daher immer gut abgewogen werden, ob eine Nachreinigung zu einer Verbesserung oder aber womöglich zu einer Verschlimmerung des Zustandes führt. 

Denn im Endeffekt wird auch eine mehrmalige Reinigung in den meisten Fällen nicht mehr zu einer Verbesserung des Ergebnisses führen. Im Gegenteil – eher werden durch die zusätzlichen Chemikalien und Bürstenbewegungen dem Polstermöbel beziehungsweise den Fasern nur Schäden zugefügt. Im Zweifelsfall sollte diese Entscheidung daher dem Fachmann überlassen werden. 

Noch besser ist es natürlich, direkt eine professionelle Sofareinigung mit der Reinigung zu beauftragen, damit es gar nicht erst zu einer Verschlimmerung des Zustandes kommt.

11. Wie häufig sollten Polstermöbel gereinigt werden?

Die Häufigkeit der empfohlenen Reinigung wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Haben Sie beispielsweise Haustiere wie Hunde oder Katzen, empfiehlt sich eine regelmäßige Reinigung in kürzeren Abständen. So werden nicht nur die Tierhaare entfernt, sondern schlechten Gerüchen auch keine Chance gegeben. Ähnlich ist es in Haushalten mit Kindern. 

Ein verschüttetes Getränk, klebrige Hände oder sogar ein gemaltes Kunstwerk sorgen auch in diesen Haushalten dafür, dass eine Reinigung der Polstermöbel einmal öfter empfehlenswert ist. Im Allgemeinen gilt, dass einmal pro Jahr eine Tiefenreinigung der Polstermöbel durchgeführt werden sollte. 

Frische Flecken sollten natürlich immer direkt entsprechend behandelt und weitestgehend entfernt werden. Je nach Bezug der Polstermöbel ist zudem eine wöchentliche Grundreinigung mit einem Staubsauger oder einem feuchtem Tuch ratsam. Doch auch hier gilt, folgen Sie dem Rat des Fachmannes. 

Dieser kann aufgrund der Beschaffenheit der Materialien und der individuellen Faktoren (Tiere, Kinder, usw.) am besten einschätzen, welcher Reinigungsrhythmus empfehlenswert ist.



Lieber Kunde,

Diskretion ist unser oberstes Gebot und wir wissen Ihren Mut zu diesem Schritt zu schätzen. 

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